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Nordlichter, Wasserfälle und Wale
Abenteuerreise in Islands Norden

Termin: 19. August bis 03. September 2017

Im Jahr 2015 machte ich mich auf eine Reise entlang der Nordküste Islands. Voller Staunen entdeckte ich eine Landschaft in der ich mich unendlich wohlfühlte: kilometerlange Abwesenheit von Zivilisation, unendliche Stille durchdrungen von wenigen Vogelstimmen, Wetterwechsel zwischen wohlig wärmender Sonne und grauschleierndem undurchsichtigem Nebel-Nieselregen, schneeverschneite Wege bei 18 Grad mit Sonnenschein, grüngepolsterte Moosbetten zwischen steinigen Wanderwegen, gischtschäumende Atlantikwellen am dünengleichen Strand, strahlend blauer Himmel vor weißen Bergspitzen die kleine Wolkenmützen wie rauchende Vulkane trugen. Dazu freundliche Bedienung in Gasthäusern, frisch gebratener Fisch oder süßeste Torten im Café. Und zum Ausruhen die schönsten Schlafstätten mit Nordlichtern am Nachthimmel…

Wer Lust hat, das zu erleben und sich auf ein Abenteuer einlassen möchte, ist dazu herzlich eingeladen, das im kommenden Spätsommer mit uns zu tun. Wir, das sind Thelma - eine gebürtige Isländerin - und ich, die Island-verliebte Reiseorganisatorin Pat.


Programmbeispiel*

Anreisetag, 19.8.
Wir treffen uns in Reykjavik im B&B in der Nähe der berühmten Perlan. Vom FLughafen gelangt ihr mit dem Shuttle direkt dorthin. Ihr könnt den Rest des Tages für ein erstes Bad im beheizten Naturbad nutzen oder die Gegend erkunden.

1. Tag
Wir holen euch vom Quartier ab und fahren ca. 250 Km bis zu unserem ersten Zwischenquartier im Nordwesten Islands. Nur fünf Minuten Fußweg zum Strand und schon haben wir die Gelegenheit Seehunde und Kegelrobben zu beobachten. Und ab heute werden wir jeden Abend den Nordlichtern ein Stück näher kommen.

2. Tag
Die Fahrt geht am nächsten Tag weiter bis hinter Akureyri. Die "Hauptstadt" des Nordens lädt uns zu einem Zwischenstopp ein, bevor wir unser Quartier für die nächsten 7 Tage erreichen: In einer wunderbaren Landschaft liegt Hamragil, inmitten der Berge des Nordens mit dem lebhaften Fluß Fnjoska unten im Tal und einem rauschenden Bächlein am Rande des großen Grundstücks.

3. Tag
Die isländische Saga erzählt von Hildigunnur, einer besonders starken und mutigen Frau, die geschickter als alle anderen war. Sie lebte in diesem Tal. So machen wir uns auf, ihre Spuren zu suchen und wandern bis zum Nachmittag. Am Abend kocht uns Thelma ein köstliches Mahl aus dem fangfrischen Fisch, den wir aus Akureyri mitbrachten.

4. Tag
Heute fahren wir zum Myvatn-See, eines der interessantesten biologischen Paradiese. Bei unsren Wanderungen erkunden wir das Lavagebiet Dimmuborgir, das mit seinen bizarren Formen der Phantasie freien Lauf lässt. Mit etwas Glück sehen wir den Sonnenuntergang im See.

5. Tag
Nach einer gut ausgeschlafenen Nacht fahren wir fast bis zum nördlichsten Punkt Islands, keine 3 km vom Polarkreis entfernt. Die Landzunge bei Raufarhöfn bietet eine einzigartige Fauna und Flora. Unser Tag klingt entspannt im HotPot und der Suche nach dem Polarlicht aus.

6.Tag
Und wieder begegnen wir Islands Naturschätzen: Wir Statten den farbenprächtigen geothermalen Schlammquellen von Theistareykir einen Besuch ab. Im Gegensatz zu den schwefelhaltigen Schlammtöpfen, besuchen wir am Nachmittag zwei ganz eindrucksvolle Wasserfälle: den Dettifoss des Flusses Jökulsá á Fjöllum , den größten Fluß Islands und den schönsten Wasserfall Islands, den Aldeyjarfoss.

7.Tag
Der letzte Tag in Hamragil führt uns an einen fast verwunschenen Ort, nach Flateyjardalur.
Diese Sommerroute führt hinaus ins "Flateyjardalur", ein verlassenes Tal und einen wunderschönen Küstenstreifen am Ende des Tales. Nach einigen Kilometern führt uns der Weg auf die Bergstraße hinaus zum offenen Meer. Auf dem Weg zurück fahren wir über den Berg. Eine Wanderung auf den Gipfel des Berges Vadlaheidi schließt mit einem tollen Blick über den Eyjafjord ab.

8. Tag
Heute heißt es Abschied nehmen von diesem bezaubernden Flecken Erde. Aber da Island ja hinter jedem Trollstein anders ist, erwartet uns in der Nähe von Dalvik ein wunderschönes Gästehaus in einem verzauberten Tal mit Dreiecks-Bergen wie schweizer Schokolade… Die Gastgeberin, eine ausgewanderte Deutsche, bereichert unseren Abend mit lebhaften Erzählungen. Dazu genießen wir selbstgebackenes Brot und Produkte der nahen Farm.

9. Tag
Am nächsten Morgen machen wir uns gleich auf, die Gegend zu erkunden. Direkt vor der Haustür liegt das Tal Svarfaðardalur, mit Rundumblick auf die majestätischen Berge der Tröllaskagi (Trollhalbinsel). Wir folgen uralten historischen Verbingungswegen zwischen Eyja- und Skagafjord und begegnen auch hier wieder den Sagas Islands. Dieses Mal sind es drei Brüder, die mit Schabernack und allerlei kuriosen Geschichten ihre Namen verewigten.

10. Tag
Nicht nur die Tage in diesem abgeschiedenen Tal sind unvergesslich, sondern auch die dunklen Nächte, die die Sterne einmal mehr glitzern lassen, die Milchstrasse deutlich zu erkennen geben oder sogar die Nordlichter am Himmel tanzen. Nach einem wohlverdienten Ruhetag haben wir dazu umso mehr Muße.

11. Tag
Von unserem Tal ist es nicht weit zu einer anderen Farm. Auch hier lebt eine ausgewanderte Deutsche. Mit 24 Milchkühen und ein paar hundert Schafen verdient sie sich zwar im Sommer ihren Lebensunterhalt, aber die Winterabende widmet sie ganz ihrem Hobby, der Filzkunst. Dies für Isländer noch neuartige Mode hat in Deutschland viele Liebhaber und vielleicht nimmt die eine oder andere ja ein Erinnerungsstück mit.

12. Tag
Nun begeben wir uns auf die Rückreise. Jedoch nicht ohne zuvor noch einen Stopp in Saudarkrokur eingelegt zu haben. Hier besuchen wir die größte Gerberei für Fischhaut-Leder. Und wir kehren ein in das Café am Island-Fjord, das kurzzeitig von 4 Deutschen geführt wurde….
Unser Zwischenquartier haben wir dann wieder in der Jugendherberge in der Nähe von Blonduos.

13. Tag
An diesem Tag erreichen wir Reykjavik. Die quirlige Hauptstadt Islands beherbergt gut ein Drittel der Bevölkerung. Trotzdem kann man sich in der wunderschönen bunten Altstadt entspannen und die Stadt genießen. Ein Muß ist der Besuch der Halgrims-Kirche. Nach der Ruhe und Entspannung unserer Landtour, gewöhnen wir uns in der Hauptstadt langsam wieder an das quirlige Europa. Aber das Abschiednehmen wird uns schwer fallen.

14. Tag
Der letzte Tag steht zur freien Verfügung und jede hat ganz individuell Gelegenheit, diese Zeit zu gestalten. Von Museumsbesuch, über eine Bootsfahrt, oder Shoppingstour bis hin zum Schwimmbadbesuch ist alles möglich. Wer eine dauerhafte Erinnerung mitnehmen möchte, kauft sich wahrscheinlich nicht erst in Reykjavik einen Islandpullover… Der letzte gemeinsame Abend klingt mit einem traditionellen Abendessen aus.

15. Tag, Abreise, 03.09.
Bereits sehr früh gehen die ersten Flüge zurück und so bringt uns nach einem kurzen Frühstück der Shuttlebus zum Flughafen Keflavik. Mit Wehmut werden wir einen letzten Blick aus dem Flugzeugfenster werfen und die Insel bei aufgehender Sonne verlassen.

*Zeiten und Orte können je nach Wetterlage und Situation sowie den örtlichen Gegebenheiten verändert werden.

Preis: 2337,00 Euro

Teilnehmerinnen:
max. 10 Frauen

Im Preis enthalten:
15 x Übernachtung in 2 bzw. Mehr-Bettzimmern oder Schlafsackunterkunft (nur an manchen Unterkünften EZ möglich) in Ferienhäusern, Gästehäusern, B&B mit Gemeinschaftsbad, 12 x Halbpension bzw. eigene Küche (inklusive Tee, Wasser), 2 x Picknick, Ausflüge und Fahrten inkl. Eintrittsgelder, Transfer vom Flughafen Keflavik, deutschsprachige und isländische Reiseleiterin

Nicht im Preis enthalten:
An- und Abreise (Flug ab 300,00 Euro, ich berate gern bei der Flugbuchung), weitere Getränke, Reiseversicherung
Zusatztage in Reykjavik: ca. 70,00 Euro pro Nacht in B&B/ pro Frau (max. 7 Plätze)

Voraussetzungen:
Die Teilnehmerinnen sollten mittlere Wanderbelastungen bestehen, holperige Fahrtstrecken aushalten und mit einfachem Komfort zurecht kommen. Es wird ein Schlafsack mit Bezug und 1 x Handtücher benötigt. Wetterfeste, regendichte Kleidung und Wanderschuhe sind unumgänglich!





























 gestaltung, konzept und umsetzung: ©2009-2017 jutta wieland